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Ein Ast mit grünen Blüten und Blättern und Pollen, die durch die Luft fliegen.

Frühjahrszeit ist Pollenzeit: So können Sie Ihre Augen beruhigen

Der Frühling bringt Licht und Wärme - aber für viele Allergiker beginnt jetzt die herausfordernde Pollenzeit. Zwischen Februar und Mai ist die Pollenbelastung besonders hoch - vor allem durch frühblühende Bäume wie Erle, Birke und Esche sowie Gräser und Kräuter. Neben Niesen und Atembeschwerden sind häufig die Augen betroffen: Juckreiz, Rötungen und tränende Augen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Augenreizungen lindern und Ihre Augengesundheit im Frühjahr schützen können.

Wie reagieren die Augen so empfindlich auf Pollen?

Bei einer Pollenallergie stuft das Immunsystem harmlose Blütenpollen als Gefahr ein. Dadurch reagiert der Körper auf Blütenstaub mit einer Entzündungsreaktion. Sobald Pollen mit den Schleimhäuten in der Nase und den Atemwegen in Kontakt kommen - auch auf die Bindehaut des Auges - treten typische Beschwerden wie Niesen oder Atemprobleme oder tränende Augen auf. Typische Symptome sind:

  • tränende oder brennende Augen
  • Rötungen und Schwellungen
  • starker Juckreiz
  • erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • zeitweise verschwommenes Sehen

Diese Beschwerden entstehen, weil der Tränenfilm instabil wird und die Augenoberfläche nciht mehr ausreichend geschützt ist.

Was hilft bei pollenbedingten Augenreizungen?

Um die Beschwerden zu lindern und die Augen zu entlasten, helfen mehrere Maßnahmen, die sich gut kombinieren lassen:

 

  1. Kontakt mit Pollen reduzieren
  • Haare vor dem zu Bett gehen waschen
  • draußen getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer lagern
  • Fenster in der Hauptflugzeit geschlossen halten
  • Luftreiniger oder Pollenschutzgitter nutzen
  1. Künstliche Tränen & Augentropfen
    Tränenersatzmittel stabilisieren den Tränenfilm und spülen Reizstoffe aus dem Auge. Auch bei Verwendung antiallergischer Augentropfen sind sie sinnvoll, da diese häufig zu trockenen Augen führen können. 
  2. Kontaktlinsen-Pause einlegen
    Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, empfiehlt es sich während der Pollenzeit, vorübergehend auf eine Brille umzusteigen. Brillen mit größeren Gläsern oder zusätzlichem Seitenschutz können die Augen besser vor Pollen schützen.
  3. Sehhilfen regelmäßig reinigen
    Pollen setzen sich auch auf Brillengläsern, Displays oder Lupen ab. Eine gründliche Reinigung verbessert nicht nur die Sicht, sondern reduziert zusätzliche Reizungen.

Schutz für Ihre Augengesundheit im Frühjahr

Gereizte Augen im Frühjahr können den Alltag stark beeinträchtigen - besonders beim Lesen, Autofahren oder Bildschirmarbeit. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Symptome zu lindern. Sollten die Beschwerden jedoch trotz gründlicher und guter Pflege länger anhalten, ist ein Besuch beim Augenarzt sinnvoll. Ein Allergietest kann zudem helfen, weitere Auslöser zu identifizieren.

Wenn Sie sich zusätzlich zu geeigneten Sehhilfen mit optimalem Schutz beraten lassen möchten, unterstützt Sie ein  Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe.

FAQ - Häufige Fragen zur Pollenzeit

Warum jucken die Augen bei einer Pollenallergie?
Durch die allergische Reaktion wird Histamin freigesetzt, das Juckreiz und Rötungen verursacht.

Welche Augentropfen helfen bei Pollenallergie?
Viele Betroffene profitieren von antiallergischen Tropfen und zusätzlichen Tränenersatzmitteln. Lassen Sie sich dazu fachlich bei einem Optiker oder Augenarzt beraten.

Kann ich trotz Pollenallergie Kontaktlinsen tragen?
Ja, aber viele Allergiker empfinden eine Brille im Frühjahr als angenehmer. Tageslinsen können eine Alternative sein.