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Das Foto zeigt einen älteren Mann, der am Smartphone liest.

Scannen, Skimmen, Schmökern: So lesen wir heute

Vielleicht beginnen Sie Ihren Tag mit einem Blick auf die Nachrichten auf dem Smartphone, überfliegen unterwegs E-Mails oder lesen zwischendurch kurze Texte auf dem Bildschirm. Am Abend nehmen Sie sich dann Zeit für eine Zeitung, eine Zeitschrift oder ein Buch. Lesen begleitet uns durch den ganzen Tag, ob beiläufig oder ganz bewusst. Dabei stellt sich die Frage: Lesen wir heute eigentlich mehr oder weniger als früher? Die Antwort ist nicht eindeutig. Wir lesen ständig - aber anders.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Arten des Lesens – vom schnellen Scannen und Skimmen bis zum entspannten Schmökern. Lesen Sie außerdem, wie Sie die digitale Lesehilfe optaro® XL im Alltag optimal beim Lesen unterstützen kann.

Was bedeutet „Scannen“, „Skimmen“ und „Schmökern“

Ob im Alltag, während der Freizeit oder im Beruf: Je nach Situation verändert sich auch unsere Art zu lesen. Mal möchten wir einfach schnell etwas herausfinden, mal geht es um Orientierung in einem längeren Text, und manchmal möchten Sie sich ganz ausführlich Zeit nehmen, um das Gelesene zu verstehen. Wussten Sie schon, dass es für diese verschiedenen Situationen jeweils unterschiedliche Lesestile gibt, die wir meist unbewusst anwenden? So lesen wir:

  • Beim Scannen steht das gezielte Suchen nach Informationen in einem Text im Vordergrund. Fahrzeiten, Preise oder Termine lassen sich so rasch erfassen, ohne den gesamten Text lesen zu müssen. Diese Lesart hilft Ihnen besonders in Alltagssituationen, in denen es um Effizienz geht.
  • Anders verhält es sich beim Skimmen. Hier überfliegen Sie einen Text, um sich einen Überblick zu verschaffen. Überschriften, kurze Absätze oder hervorgehobene Wörter reichen oft aus, um den Inhalt grob einzuordnen.
  • Ganz anders fühlt sich wiederum das Schmökern an. Sie lesen ohne Zeitdruck, lassen sich auf den Text ein und genießen den Moment. Sei es ein spannendes Buch, eine unterhaltsame Zeitschrift oder ein längerer Artikel über Ihr aktuelles Lieblingsthema – das Lesen wird hier zur bewussten Pause vom Alltag.

Welche Lesart Sie wählen, hängt vom jeweiligen Moment ab. Keine ist besser als die andere, denn jede erfüllt ihren eigenen Zweck in Ihrem Alltag. Spannend ist es jedoch, das eigene Leseverhalten einmal genauer zu beobachten und dadurch mehr über die Art, wie wir lesen, zu lernen.

 

Wie wir heute lesen und warum wir so oft skimmen

Noch nie zuvor sind wir im Alltag  mit so vielen Texten konfrontiert gewesen wie heute. Nachrichten, Messenger, Social Media, Websites und E-Mails begleiten uns durch den Tag und fordern fast ständig unsere Aufmerksamkeit. Die meisten dieser Inhalte sind kurz, schnell konsumierbar und darauf ausgelegt, in wenigen Sekunden erfasst zu werden.

Besonders in sozialen Medien steht Tempo oft im Vordergrund: Überschriften, Bilder und kurze Textausschnitte reichen oft aus, um zu entscheiden, ob Sie weiterlesen oder weiterscrollen. Lange, zusammenhängende Texte treten dabei in den Hintergrund oder werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Digitale Medien laden deshalb zu einem ganz bestimmten Leseverhalten ein: Kleine Bildschirme, Benachrichtigungen und die schiere Menge an Inhalten sorgen dafür, dass Sie eher skimmen als tief lesen. Das ist praktisch und spart Zeit, kann aber auch dazu führen, dass längeres Lesen anstrengender wird oder seltener stattfindet.

Wenn digitales Lesen anstrengend wird

Manchmal merken Sie erst, wie anstrengendLesen sein kann, wenn die Buchstaben vor Ihren Augen zu verschwimmen beginnen. Besonders bei klein gedruckten Texten oder langen Absätzen fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten, egal, ob Sie gerade in einem Buchschmökern oder einen Artikelskimmen. Aber auch die winzige Schrift auf Rechnungen, Beipackzetteln oder Lebensmittelverpackungen fordert die Augen und kann das Lesen mühsamer machen.

Für Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen treten diese Schwierigkeiten noch schneller auf. Selbst beim entspannten Schmökern kann sich so schnell Ermüdung einschleichen. Genau hier setzt eine elektronische Sehhilfe an – mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

optaro® XL: optimale Unterstützung für entspanntes Lesen

Ob Sie in Büchern schmökern, Artikel skimmen oder gezielt nach Informationen scannen: Mit optaro® XL gelingt das Lesen angenehm und mühelos. Die innovative, digitale Lesehilfe verwandelt Ihr iPad im Handumdrehen in ein mobiles Bildschirmlesegerät und bietet dabei zahlreiche Funktionen, die speziell auf unterschiedliche Sehbedürfnisse abgestimmt sind.

Dank der beiden Full-HD-Kameras werden Texte gestochen scharf dargestellt. Sie können die Schrift stufenlos vergrößern und erhalten ein besonders großes, übersichtliches Sehfeld. Die zentrale Kameraposition erleichtert Ihnen die Orientierung, während zwei Displaypositionen dafür sorgen, dass Sie sowohl schnell lesen als auch längere Texte entspannt genießen können.

Die homogene, kontrastreiche Beleuchtung blendet nicht und macht selbst kleine oder feine Buchstaben gut lesbar. Über die optaro® XL-App lassen sich zusätzlich Funktionen wie Leselinien, Falschfarbmodi oder die intuitive Vorlesefunktion individuell einstellen. Mit der Sag-mal-Funktion können Sie sich Textabschnitte sofort laut vorlesen lassen.

optaro® XL unterstützt Sie nicht nur zu Hause, sondern auch am Arbeitsplatz. Formulare, Broschüren oder Unterlagen lassen sich mühelos lesen und bearbeiten, und durch die ergonomischen Displaypositionen behalten Sie stets den Überblick. Selbst Handarbeiten wie Schreiben werden dank des vergrößerten, gut ausgeleuchteten Arbeitsbereichs leichter und komfortabler.

 

Sie möchten sich persönlich von optaro® XL überzeugen? Bei einem Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe erhalten Sie eine umfangreiche und fachkundige Beratung. So finden Sie garantiert die ideale Sehhilfe für Ihre individuellen Bedürfnisse. 


Titelfoto: iStockphoto.com/Daniel de la Hoz