Neue Ansätze gegen Pilzinfektionen der Hornhaut
Eine Pilzkeratitis kann die Hornhaut dauerhaft schädigen und im schlimmsten Fall zum Verlust des Sehvermögens führen. Forschende des Universitätsklinikums Würzburg untersuchen deshalb, wie Pilze in die Hornhaut eindringen und welche Prozesse dabei Gewebeschäden verursachen. Besonders gefährdet sind unter anderem Kontaktlinsenträger sowie Menschen mit vorgeschädigter Hornhaut. Parallel entwickelt das Forschungsteam neuartige Nano-Wirkstoffträger, die pilzhemmende Medikamente gezielter an den Infektionsort bringen sollen. Langfristig könnten daraus wirksamere und effizientere Behandlungsstrategien entstehen.
Warum wir Gesichter oder Wörter zuerst sehen
Wohin wandert unser Blick, wenn wir eine komplexe Szene betrachten? Forschende der Justus-Liebig-Universität Gießen haben herausgefunden, dass individuelle Blickpräferenzen mit der Struktur des Gehirns zusammenhängen. Wer beispielsweise bevorzugt Gesichter betrachtet, verfügt auch über stärker ausgeprägte Hirnareale für deren Verarbeitung. Ähnliche Zusammenhänge fanden sich bei Menschen, deren Blick besonders häufig auf Texte fällt. Die Ergebnisse zeigen, wie eng Blickverhalten und visuelle Verarbeitung miteinander verbunden sind. Ob die Struktur des Gehirns unsere Blickvorlieben prägt oder umgekehrt, ist allerdings noch offen.
Minijobs: Wichtige Unterstützung für Augenoptik-Betriebe
Minijobs sind für viele Augenoptik-Betriebe eine wichtige Unterstützung im Arbeitsalltag. Ein Stimmungsbild des Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) zeigt: Gerade kleinere und inhabergeführte Unternehmen setzen geringfügig Beschäftigte ein, um organisatorische Aufgaben, Stoßzeiten sowie krankheits- oder urlaubsbedingte Engpässe abzudecken. Eine Abschaffung oder deutliche Beschränkung könnte nach Einschätzung der befragten Betriebe zu höheren Kosten, eingeschränkten Öffnungszeiten und einer stärkeren Belastung des vorhandenen Personals führen. Der ZVA spricht sich daher für praxistaugliche und unbürokratische Lösungen aus.
Erste Hilfe im Betrieb: Im Notfall zählt Vorbereitung
Wenn im Betrieb ein medizinischer Notfall eintritt, muss es schnell gehen. Deshalb sollten Unternehmen ihre Erste-Hilfe-Organisation regelmäßig überprüfen, empfiehlt die BG ETEM. Dazu gehören ausgebildete Ersthelfer, leicht auffindbares Erste-Hilfe-Material, gekennzeichnete Rettungswege und aktuelle Notfallinformationen. Regelmäßige Schulungen und klare Zuständigkeiten können zusätzlich dafür sorgen, dass Beschäftigte auch in Stresssituationen wissen, was zu tun ist. Denn eine funktionierende Rettungskette beginnt bereits lange vor dem eigentlichen Notfall.
Gesprächspausen als Schlüssel für bessere Kommunikation
In Beratungsgesprächen muss nicht jede Sekunde mit Worten gefüllt sein. Bewusst eingesetzte Pausen geben dem Gegenüber Zeit, Informationen zu verarbeiten, Fragen zu formulieren und eigene Anliegen einzubringen. Wie eyebizz erläutert, können Gesprächspausen zudem Blickkontakt, Aufmerksamkeit und gegenseitiges Verständnis fördern. Gerade in Kunden-, Mitarbeiter- oder Verkaufsgesprächen kann weniger Reden deshalb manchmal mehr bewirken: Pausen schaffen Raum für einen echten Dialog und signalisieren, dass die Perspektive des Gegenübers ernst genommen wird.