Visus & Vergrößerungsbedarf
Was ist der Visus?
Was beeinflusst den Visus?
Wie wird der Visus bestimmt?
Um Fehlsichtigkeiten zu korrigieren, ermitteln Augenärzte und Augenoptiker den Visuscc (lat. visus cum correctione) – also die Sehschärfe mit der bestmöglichen Korrektion. Für die Visusbestimmung stehen verschiedene genormte Sehzeichen zur Verfügung:
Wenn die Brille nicht mehr ausreicht
Reicht die Sehschärfe trotz optimaler Korrektur (Visuscc) nicht mehr aus, kann der Visusabfall durch eine Vergrößerung der Netzhautbilder ausgeglichen werden. Wie hoch diese Vergrößerung sein muss, beschreibt der Vergrößerungsbedarf. Dieser ergibt sich aus:
Vergrößerungsbedarf = Visusbedarf/Visuscc
Der Visusbedarf hängt von der jeweiligen Sehaufgabe ab und kann stark variieren:
| Visusbedarf | Sehaufgabe |
| Visuscc 0,8 | Lesen von Fahrplänen |
| Visuscc 0,7 | Lesen eines Telefonbuchs |
| Visuscc 0,5 | Zeitunglesen |
| Visuscc 0,4 | Fernsehen |
| Visuscc 0,1 | Orientierung im Freien |
Der benötigte Visus ergibt sich aus der jeweiligen Sehaufgabe. Das bedeutet auch, dass für unterschiedliche Sehaufgaben häufig unterschiedliche Sehhilfen benötigt werden. Neben der reinen Vergrößerung spielen auch die Umgebungsbedingungen eine wichtige Rolle: Eine gute, kontrastreiche Beleuchtung kann die Sehleistung deutlich verbessern – und den benötigten Vergrößerungsbedarf reduzieren. Viele unserer vergrößernden Sehhilfen sind deshalb mit moderner LED-Technik ausgestattet und sorgen mit einer leistungsstarken und gleichmäßigen Ausleuchtung für einen besseren Sehkomfort.
Für jede Aufgabe die richtige Sehhilfe
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