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Medienschau Mai
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Medienschau Mai

Eine Studie unter Leitung der Universität Zürich zeigt, dass eine durch minimale Gewebeverluste verdünnte Netzhaut mit dem genetischen Risiko für Schizophrenie verbunden ist. Im Unterschied zu Veränderungen im Gehirn, lassen sich diese mit einfachen, nicht-invasiven Augenmessungen nachweisen. Die Forscher sehen daher ein großes Potential für die Prävention in der klinischen Routine, deren Nutzen allerdings noch in Langzeitstudien nachgewiesen werden müssen.

Medienschau April

Medienschau April

Eine KI-gestützte Analyse von Netzhautbildern kann bei Typ-2-Diabetes nicht nur helfen, diabetische Retinopathie zu erkennen, sondern auch kardiovaskuläre Risiken vorherzusagen. Eine aktuelle Studie mit 6127 Patienten zeigt eine hohe Korrelation zwischen konventionellen Risikoberechnungen und denen der KI. Ein höheres vorhergesagtes Risiko war signifikant mit erhöhtem 10-Jahres-MACE-Risiko verbunden. Experten betonen, dass KI die Diagnostik beschleunigen kann, besonders angesichts des Zeitmangels bei Ärzten und unzureichender Vorsorgeuntersuchungen – sie ergänzt die ärztliche Leistung, ersetzt sie aber nicht.

Medienschau März

Medienschau März

Ein neu entwickeltes Netzhautimplantat namens PRIMA könnte Menschen mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) teilweise Sehfähigkeit zurückgeben. Der winzige Chip wird unter die Netzhaut eingesetzt und arbeitet mit einer Spezialbrille, die Bildinformationen erfasst und als Infrarotsignale überträgt. In einer Studie mit 38 Patienten verbesserten sich bei 81 Prozent der Probanden die Sehleistungen deutlich. Auch wenn das Verfahren ein monatelanges Training benötigt, eröffnet es erstmals die Aussicht auf eine teilweise Wiederherstellung des Sehens bei fortgeschrittener trockener AMD.

Medienschau Februar

Medienschau Februar

Produkte testen, Ideen austauschen und Innovationen präsentieren: Auf der Opti 2026 hatten 354 Aussteller:innen aus der Branche Gelegenheit, die gesamte Bandbreite der Augenoptik zu präsentieren. Wie doz-verlag.de berichtet, zählte die Messe in diesem Jahr 21.972 Fachbesucher:innen, welche neben den Messeständen auch an Sonderflächen wie der Opti Sphere für Hörakustik, der Tomorrow Vision Fläche verschiedener Kontaktlinsenhersteller:innen, dem Next Generation Hub für den Branchennachwuchs und der Opti Design-Stage teilnehmen konnten.

Medienschau Dezember

Medienschau Dezember

Eine US-Studie mit über 6.700 Teilnehmenden zeigt deutliche Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und einem erhöhten Glaukomrisiko. Sowohl lange Schlafzeiten von 10 Stunden und mehr als auch ungewöhnlich kurze oder lange Einschlafphasen stehen ihr zufolge mit einem zwei- bis dreifach höheren Risiko in Verbindung. Wiedoz-verlag.de weiter berichtet, litten auch Menschen mit einer stark ausgeprägten Tagesmüdigkeit häufiger unter Gesichtsfeldausfällen oder Sehverlust.

Medienschau November

Medienschau November

Weltweit sind Millionen Menschen von Hornhautschäden betroffen. Doch der Bedarf an Gewebespenden ist deutlich höher als die Verfügbarkeit. Schweizer Forschende entwickeln daher ein Hornhaut-Implantat aus dem 3D-Drucker. Die Basis ist ein Hydrogel aus Kollagen und Hyaluronsäure. Es ist selbstklebend, individuell anpassbar und verursacht keine Abstoßungsreaktionen. Die künstliche Hornhaut kommt zudem ohne chirurgische Nähte aus, wodurch sich längere Operationszeiten und postoperative Komplikationen vermeiden lassen.

Medienschau Oktober

Medienschau Oktober

Eine mediterrane Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Fisch, Olivenöl und Nüssen kann altersbedingte Augenerkrankungen wie Makuladegeneration, Grünen Star und diabetische Retinopathie verlangsamen. Laut der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft belegen Studien, dass diese Ernährungsweise das Erkrankungsrisiko senkt und das Fortschreiten bremst. Ärztinnen und Ärzte sollten Ernährung und Lebensstil stärker in die Beratung zur Augengesundheit einbeziehen.

Medienschau September

Medienschau September

Die Wechseljahre beeinflussen nicht nur das hormonelle Gleichgewicht von Frauen, sondern auch deren Augengesundheit. Der Rückgang von Östrogen und Progesteron erhöht das Risiko für trockene Augen, Katarakte, Glaukom und Makuladegeneration. Hormonersatztherapien können helfen, aber auch Beschwerden verschlimmern. Entscheidend ist eine individuelle Behandlung in enger Zusammenarbeit von Gynäkologen und Augenärzten. Wie euro-focus.de weiter berichtet, ist weitere Forschung nötig, um die komplexen Zusammenhänge zu verstehen und klare Leitlinien für Prävention und Therapie zu entwickeln.

Medienschau August

Medienschau August

Sehstörungen beginnen oft unbemerkt – bereits im Kindesalter. Eine frühzeitige Augen-Vorsorge ist daher entscheidend, um Erkrankungen wie AMD, Glaukom oder diabetische Retinopathie rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln. Netzhaut-Scans liefern zudem Hinweise auf systemische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Alzheimer. Laut eyebizz.de ermöglichen moderne Technologien und KI heute eine präzise, nicht-invasive Diagnostik. Die Netzhaut entwickelt sich somit zu einem wichtigen Instrument der interdisziplinären Gesundheitsvorsorge.

Medienschau Juli

Medienschau Juli

In Japan wurde eine neue Zelltherapie gegen Hornhauterkrankungen entwickelt, die über 100 Behandlungen aus einer einzigen Spenderhornhaut ermöglicht. Laut doz-verlag.de zeigt die Methode in ersten Studien eine nachhaltige Wirksamkeit. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten mit bullöser Keratopathie oder Fuchs-Hornhautdystrophie. In Japan ist die Therapie bereits zugelassen, in Europa fehlt noch die klinische Erfahrung. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft sieht großes Potenzial, mahnt jedoch zur Zurückhaltung.

Medienschau Juni

Medienschau Juni

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Bonn hat eine KI-gestützte Phasenerkennung für die manuelle Kleinschnitt-Kataraktoperation (SICS) entwickelt und erstmals einen öffentlichen Videodatensatz erstellt. Das Modell erkennt OP-Phasen mit über 85 % Genauigkeit. Ziel ist die Verbesserung der automatischen Auswertung von OP-Videos, um die Ausbildung und die Ergebnisse der Kataraktoperationen in einkommensschwachen Ländern zu optimieren.

Medienschau Januar

Medienschau Januar

Ein Forscherteam der Universität Birmingham verglich 35 Studien, in denen Deep-Learning-Modelle zur Diagnose von infektiöser Hornhautentzündung eingesetzt wurden. Die Meta-Analyse ergab laut doz-verlag.de, dass die KI sowohl in der Sensitivität als auch in der Spezifität ähnliche Ergebnisse lieferte. Dabei konnte die KI auch zwischen gesunden und infizierten Augen unterscheiden sowie die Ursachen der Infektion benennen.