Vielleicht beginnen Sie Ihren Tag mit einem Blick auf die Nachrichten auf dem Smartphone, überfliegen unterwegs E-Mails oder lesen zwischendurch kurze Texte auf dem Bildschirm. Am Abend nehmen Sie sich dann Zeit für eine Zeitung, eine Zeitschrift oder ein Buch. Lesen begleitet uns durch den ganzen Tag, ob beiläufig oder ganz bewusst. Dabei stellt sich die Frage: Lesen wir heute eigentlich mehr oder weniger als früher? Die Antwort ist nicht eindeutig. Wir lesen ständig - aber anders.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Arten des Lesens – vom schnellen Scannen und Skimmen bis zum entspannten Schmökern. Lesen Sie außerdem, wie Sie die digitale Lesehilfe optaro® XL im Alltag optimal beim Lesen unterstützen kann.
Wie wir heute lesen und warum wir so oft skimmen
Noch nie zuvor sind wir im Alltag mit so vielen Texten konfrontiert gewesen wie heute. Nachrichten, Messenger, Social Media, Websites und E-Mails begleiten uns durch den Tag und fordern fast ständig unsere Aufmerksamkeit. Die meisten dieser Inhalte sind kurz, schnell konsumierbar und darauf ausgelegt, in wenigen Sekunden erfasst zu werden.
Besonders in sozialen Medien steht Tempo oft im Vordergrund: Überschriften, Bilder und kurze Textausschnitte reichen oft aus, um zu entscheiden, ob Sie weiterlesen oder weiterscrollen. Lange, zusammenhängende Texte treten dabei in den Hintergrund oder werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Digitale Medien laden deshalb zu einem ganz bestimmten Leseverhalten ein: Kleine Bildschirme, Benachrichtigungen und die schiere Menge an Inhalten sorgen dafür, dass Sie eher skimmen als tief lesen. Das ist praktisch und spart Zeit, kann aber auch dazu führen, dass längeres Lesen anstrengender wird oder seltener stattfindet.
Wenn digitales Lesen anstrengend wird
Manchmal merken Sie erst, wie anstrengendLesen sein kann, wenn die Buchstaben vor Ihren Augen zu verschwimmen beginnen. Besonders bei klein gedruckten Texten oder langen Absätzen fällt es oft schwer, den Überblick zu behalten, egal, ob Sie gerade in einem Buchschmökern oder einen Artikelskimmen. Aber auch die winzige Schrift auf Rechnungen, Beipackzetteln oder Lebensmittelverpackungen fordert die Augen und kann das Lesen mühsamer machen.
Für Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen treten diese Schwierigkeiten noch schneller auf. Selbst beim entspannten Schmökern kann sich so schnell Ermüdung einschleichen. Genau hier setzt eine elektronische Sehhilfe an – mehr dazu erfahren Sie im nächsten Abschnitt.
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Titelfoto: iStockphoto.com/Daniel de la Hoz