Wer sich gerne in der Natur aufhält, kennt das Risiko: Zecken lauern oft unsichtbar im hohen Gras, auf Sträuchern oder im Unterholz. Besonders nach Spaziergängen im Wald, auf Wiesen oder im eigenen Garten ist es daher ratsam, sich sorgfältig nach den kleinen Blutsaugern abzusuchen. Damit Sie Zecken erkennen und sicher entfernen können, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag praktische Hinweise zur Zeckenkontrolle und -entfernung vor. Erfahren Sie außerdem, wie die Handlupe mobilux® LED Sie bei der Suche unterstützen kann.
Zecken: Krankheitsüberträger auf acht Beinen
Zecken bevorzugen warme und feuchte Umgebungen und sind vor allem in den wärmeren Monaten von März bis Oktober aktiv. Besonders häufig trifft man sie in Süd- und Mitteldeutschland sowie in waldreichen und grasbewachsenen Regionen an. Doch auch im städtischen Raum, etwa in Parks oder im eigenen Schrebergarten, kann man ihnen begegnen.
Die Gefahr durch Zecken ist mit bloßem Auge oft unsichtbar: Sie sitzen auf Grashalmen, im Laub oder in niedrigen Sträuchern und lassen sich beim Vorübergehen unbemerkt auf Menschen oder Tiere abstreifen. Wer im Sommer eine Wanderung durch den Wald macht, auf einer Wiese picknickt oder barfuß durch den Garten schlendert, kann leicht mit ihnen in Kontakt kommen. Dabei sind Zecken nicht harmlos: Sie gelten als Überträger gefährlicher Krankheiten. Zu den bekanntesten, durch Zecken übertragenen Erkrankungen, zählen die Lyme-Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Besonders tückisch ist es, dass der Stich selbst meist schmerzlos ist. Dadurch merken die meisten Betroffenen zunächst gar nicht, dass sie gestochen wurden.
Wo Zecken am häufigsten sitzen
Aufgrund des gesundheitlichen Risikos eines Zeckenstichs ist es umso wichtiger, sich nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich abzusuchen. Zecken bevorzugen warme, gut durchblutete und geschützte Körperstellen, um sich dort festzubeißen. Dazu zählen unter anderem die Kniekehlen, Achselhöhlen, die Leistengegend, hinter den Ohren, der Haaransatz und der Nackenbereich. Bei Kindern sind oft auch Kopf und Hals betroffen, da sie sich beim Spielen näher am Boden aufhalten. Wer beispielsweise nach einem Waldspaziergang nur oberflächlich über Arme und Beine schaut, übersieht leicht eine gut versteckte Zecke, die sich bereits festgebissen hat. Ein gründlicher Check, idealerweise mithilfe einer zweiten Person oder eines Spiegels, ist deshalb unerlässlich.
So erkennen Sie eine Zecke
Zecken sind winzig, vor allem in ihren frühen Entwicklungsstadien. Unmittelbar nach dem Festbeißen sind sie oft nur wenige Millimeter groß. Ein genaues Hinsehen ist daher entscheidend. Eine Zecke hat einen flachen, rundlichen Körper mit acht Beinen (ab dem Nymphenstadium) und einen kleinen Kopfteil, der sich in die Haut bohrt. Vor dem Blutsaugen wirkt ihr Körper eher flach und dunkelbraun bis schwarz. Je länger sie Blut saugt, desto mehr schwillt ihr Hinterleib an und nimmt eine grau-bläuliche Farbe und runde Form an. Dann ist sie leichter zu erkennen.
Wenn Sie unsicher sind, ob es sich lediglich um einen Leberfleck oder um eine Zecke handelt, sollten Sie lieber noch einmal genauer hinschauen. Für schwer einsehbare Stellen oder winzige Nymphenstadien kann zudem eine Handlupe wie mobilux® LED sehr hilfreich sein, um Zecken frühzeitig zu entdecken und schnell zu entfernen.
Foto: iStock.com/Nadezhda Buravleva
Foto von ESCHENBACH OPTIK GmbH
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